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Ausgetestete Entwicklungszeiten

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6 Ausgetestete Entwicklungszeiten
6.1 RODINAL
6.2 CALBE A 49
6.3 CG 512
6.4 Zweibad-Ausgleichsentwickler
6.5 Entwicklungsdaten-/ Zeiten
6.6 Densitometerauswertungs-Datenblatt
6.7 Zeit-/Temperatur Umrechnung bei Abweichung von 20°C / Agitationsumrechnungsfaktoren


TERRY SCHAEVEN
Stand 04/2008


6   Ausgetestete Entwicklungszeiten

    Die nachfolgenden Angaben können nur als Richtwerte dienen, da erfahrungsgemäß die individuellen Gegebenheiten zu leichten Abweichungen führen können. Die nachfolgenden Werte wurden in JOBO- Entwicklungsdosen der 1500er Reihe im Kipprhythmus ermittelt, wobei die Dosen mit 480 und 970ml Volumen verwendet wurden.

    Achtung, wenn Dosen aus der JOBO 2500er Serie verwendet werden, verändern sich erfahrungsgemäß die Zeiten, da in diesen Dosen scheinbar eine stärkere Bewegung / Verwirbelung beim Kippen erfolgt und mehr Entwicklerlösung zur Verfügung steht. Die Entwicklungszeiten werden entsprechend etwas kürzer.

    Nachstehend die Werte für die von mir am häufigsten verwendeten Entwickler.

    Alle Zeitwerte beziehen sich auf 20°C Entwicklertemperatur (Ausnahme CG 512 mit 24°C).

    Es ist erforderlich, vor und während der Entwicklung laufend die Temperatur zu überwachen, insbesondere dann, wenn die Raumtemperatur höher als 20°C liegt. Dann sollte schon die Entwicklerlösung etwa mit 18°C angesetzt werden, da sie sich in der warmen Dose sehr schnell erwärmt. Ein großer Ansatzbecher mit Eiswasser sollte bereit stehen, um ggf. die Dose während der Entwicklung darin abzukühlen.

    Alle Filme werden die ersten 30 Sekunden ständig bewegt, dann bei den 30 Sek.- Rhythmen 3x gekippt und bei den 60 Sek.- Rhythmen 5x gekippt. (Siehe Ausnahmen in der Tabelle, insbesondere beim CG 512).

    Es ist oft festzustellen, dass die Filmhersteller ohne besondere Ankündigung und ohne besonderen Hinweis auf den Packungen die Materialeigenschaften verändern. Der erfahrene Fotograf ist schon vorgewarnt, wenn er auf dem Beipackzettel oder in dem Innenkarton Hinweise auf veränderte Verarbeitungsbedingungen liest (wenn er dies überhaupt liest!)

    Diese Unart der Industrie hat auch mir in der Vergangenheit manch böse Erfahrung eingebracht, und ich kann deshalb nur dringend dazu raten die ausgetesteten Zeiten regelmäßig zu prüfen.

    6.1 RODINAL

    Rodinal hat Eigenschaften, die faktisch kein anderer Entwickler hat. In hoher Konzentration ist Rodinal für eine steile Entwicklung von grafischen Materialien geeigneter Entwickler, in Konzentrationen von 1+25 bis 1+50 als Normalentwickler einsetzbar und in Konzentrationen 1+75 bis 1+200 als extrem kantenscharfer Zonenentwickler. Rodinal lässt sich problemlos zur Entwicklung aller traditionellen Filmemulsionen verwenden. Seine Vorteile kann er jedoch nicht mit Flachkristallfilmen ausspielen und sollte deshalb hierfür nicht verwendet werden.

    Eine weitere Besonderheit ist, dass mit höherer Verdünnung und reduzierter Agitation die Empfindlichkeitsausnutzung ansteigt. Typisch ist z.B., dass ein 100 ASA-Film bei einer Verdünnung von 1+25 nur etwa 50 ASA Arbeitsempfindlichkeit hat, bei 1+50 etwa 64 ASA und bei 1+100 werden die vollen 100 ASA erreicht, wenn auf eine Normale Dichte hin entwickelt wird. In hoher Konzentration eignet sich Rodinal insbesondere für eine Zonenentwicklung von -1 bis -3 bei reduzierter Zeit und Agitation. Mit der Verdünnung 1+25 lässt sich problemlos eine Zonenentwicklung von N+1 verwirklichen.

    Der Wermutstropfen beim Einsatz von Rodinal ist die relative Grobkörnigkeit, die sich insbesondere bei Kleinbildaufnahmen störend bemerkbar machen kann. Im Mittelformat sind jedoch problemlos kornlose Vergrösserungen bis 30x40cm von 6x7cm Negativen realisierbar.

    Beim Austesten von Entwicklungszeiten in RODINAL kann man nach meinen Erfahrungen von linearen Veränderungszeiten gegenüber der Standard-Verdünnung von 1:50 ausgehen bei gleicher Agitation und gleichem resultierendem Gammawert. Daraus ergeben sich folgende Faktoren:

    Verdünnung 1+25   = Faktor 0,5

    Verdünnung 1+50   = Faktor 1,0

    Verdünnung 1+75   = Faktor 1,5

    Verdünnung 1+100 = Faktor 2,0

    Verdünnung 1+200 = Faktor 4,0

    Wenn also bei einer Verdünnung von 1+50 sich eine ermittelte Entwicklungszeit von z.B. 12,0 Minuten ergeben hat kann mit einer Verdünnung von 1+100 mit einer Entwicklungszeit von 24,0 Minuten gerechnet werden, wenn man eine ähnliche Gradationskurve haben will.

    Für die obigen Entwicklungsdosen ergeben sich folgende gerundete Ansatzmischungen:

    Dose 480ml bei 1+50   =   9,5 ml Rodinal + 470,5 ml Wasser = 480 ml

    Dose 480ml bei 1+75   =   6,5 ml Rodinal + 473,5 ml Wasser = 480 ml

    Dose 970ml bei 1+50   = 19,0 ml Rodinal + 951,0 ml Wasser = 970 ml

    Dose 970ml bei 1+75   = 13,0 ml Rodinal + 957,0 ml Wasser = 970 ml

    Dose 970ml bei 1+100 = 10,0 ml Rodinal + 960,0 ml Wasser = 970 ml

    Weniger als 4,0 ml Rodinal-Stammlösung pro Film kann zu ungleichmäßigen Entwicklungsergebnissen führen, insbesondere dann, wenn im gleichen Mischungsverhältnis und in gleicher Menge einmal 1 und ein anderes Mal 2 Filme entwickelt werden. Deshalb sollte eine Entwicklung mit Verdünnung 1+100 immer in einer großen Dose erfolgen.

    6.2 CALBE A 49

    Der A49-Entwickler lässt sich auch hervorragend über unterschiedliche Verdünnungen steuern und für die Zonenentwicklung bestens einsetzen. Er entwickelt extrem feinkörnig, in Verdünnung sehr ausgleichend und erreicht eine exzellente Empfindlichkeitsausnutzung. Ebenso sind die Schärfe-/Kantenwerte noch gut, insbesondere bei Verdünnung. Der A49 wurde nach der Trennung von AGFA-Leverkusen und AGFA-Wolfen (dann ORWO) aus dem bekannten ATOMAL weiterentwickelt, wobei man jedoch die Hauptentwicklersubstanz des ATOMAL, nämlich Hydroxiethyl-O-Aminophenol bzw. Oxyäthyl-Orthoaminophenol durch ein P - Phenylendiaminderivat ersetzte. Ferner wurden verschiedene Superadditive aus Farbentwicklern zugefügt. Der A49 ist wirklich der einzige mir bekannte Entwickler, der mit allen Filmen harmoniert und schöne Grauwerte hervorruft.

    Er ist inzwischen mein Universalentwickler für Portrait-/Aktaufnahmen sowie für die Entwicklung von 400ASA-Filmen. Er bringt schöne Hauttöne und hervorragende Grautöne bei den 400er Filmen, speziell bei TRI-X und TMY.

    Für verdünnten A49 sind folgende verlängerten Entwicklungszeiten in etwa erforderlich:

    Bei 1+1 ist die Entwicklungszeit um 50% zu verlängern, bei 1+2 verdoppelt sich die Zeit gegenüber der Stammlösungszeit bzw. verlängert sich um 33% gegenüber der 1+1 Zeit.

    Höhere Verdünnungen als 1+2 können nicht empfohlen werden. Mein Standard ist hier grundsätzlich 1+1.

    6.3 CG 512

    Der nur bei "Insidern" bekannte Entwickler ist für mich der beste Universalentwickler auf dem Weltmarkt. Er wurde in den 70er Jahren von Udo Raffay aus Geesthacht als Laborleiter der CG-Fotochemie entwickelt. Leider ist Udo Raffay inzwischen verstorben aber sein Entwickler wird weiterhin von der Firma Fototechnik Suvatlar in Hamburg hergestellt und vertrieben. Ich kenne keinen Entwickler der alle guten Eigenschaften so vereint. Sehr hohe Schärfe, sehr feines Korn, phantastische Grauwertwiedergabe, akzeptable Empfindlichkeitsausnutzung. Inzwischen verwende ich den CG 512 für alle Aufgabengebiete in der Sach- / Landschafts- / Architekturfotografie.

    Lediglich bei der People-Fotografie und beim TRI-X verwende ich den A49. Der CG 512 ist ein Flüssigkonzentrat welches 1+4 als Arbeitslösung verdünnt wird und die Entwicklung dann bei 24°C erfolgt. Die Kippbewegungen sind bei diesem Entwickler nur kurz durchzuführen (1x oder 2x kippen alle 30 Sekunden).

    6.4 Zweibad-Ausgleichsentwickler

    Die Zweibad-Entwicklung hat gegenüber der normalen Entwicklung in einem einzigen Bad eine sonst nicht erreichbare Durchzeichnung der Schatten und vermeidet dabei mit Sicherheit eine zu starke Deckung der Lichter. Da die Emulsionsschicht nur eine begrenzte Menge der Entwicklersubstanz aus der ersten Lösung absorbiert, steht für die Schatten stets ein Überschuss an Entwicklersubstanz, für die Lichter dagegen nur eine zur völligen Schwärzung unzureichende Menge zur Verfügung. Hierdurch wird der denkbar beste Ausgleich zwischen Licht und Schatten erreicht, was bei einem weich arbeitenden Einbadentwickler niemals der Fall sein kann, weil zu jeder Zeit des Entwicklungsvorganges eine gleich bleibende Menge Entwicklersubstanz vorhanden ist. Die Kontraste verlaufen bei der Ausgleichsentwicklung in Lichtern flacher als bei der Weichentwicklung. Deshalb muss zwischen beiden Entwicklungsarten ein Unterschied gemacht werden! Es ist ein ganz hervorstechender Vorteil eines Ausgleichentwicklers, dass nicht nur Kontraste innerhalb eines einzelnen Negatives, sondern auch Belichtungsunterschiede innerhalb eines Filmstreifens ausgeglichen werden.

    Nun ist es nicht zutreffend, dass Metol die einzige Entwicklersubstanz ist, die eine weiche Tonabstufung und gleichzeitig ein feines Korn ergibt. Man kann auch von den bekannten Methoden der Feinkornentwicklung ausgehen um zum gleichen Ziel zu gelangen. Es lassen sich z.B. auf der Basis Metol- oder Phenidon-Hydrochinon-Borax Zweibad-Entwickler herstellen, die mit niedrigem Sulfitgehalt angesetzt werden können. Insbesondere in Verbindung mit Phenidon zeichnen sich diese Entwickler durch besonders große Haltbarkeit aus und führen zu ausgezeichneten Resultaten.

    Folgende Zusammensetzung ist sehr zu empfehlen:

    Lösung A:

    Man löse in 1000ml Wasser

    50g

    Natriumsulfit sicc.

    5g

    Hydrochinon

    0,3g

    Phenidon

    0,5 g

    Bromkalium

     

    Lösung B:

    Man löse in 1000ml Wasser

    20g

    Borax krist.

    10g

    Borsäure

    0,5g

    Bromkalium

    Lösung A ist in brauner und gut verschlossener Flasche mindestens ein Jahr haltbar, Lösung B hält sich praktisch unbegrenzt.

    Man arbeitet am besten mit zwei Entwicklungsdosen, z.B. 500ml Lösung A in Dose eins und 500ml Lösung B in Dose zwei. Der Film wird zunächst 4 Minuten in der Lösung A behandelt, wobei in bekannter Weise bewegt wird. Dann entnimmt man die Spirale, lässt sie abtropfen und taucht sie 4 Minuten in Lösung B ohne vorher abzuspülen und ohne sie in Lösung B zu bewegen. Danacht taucht man sie in 2%iger Essigsäure, spült kurz in Wasser und fixiert wie immer.

    Eine leider völlig weitgehend vergessene Entwicklersubstanz ist das Brenzkatechin. Diese Substanz entwickelt ohne (!!) Sulfit mit Soda oder Pottasche sehr langsam und zart, mit Ätznatron dagegen sehr energisch und ausgleichend, neigt aber als Einbad-Entwickler sehr stark zur Härte. Als Zweibad-Entwickler ist er mit Soda oder Porttasche wegen eines sehr starken Empfindlichkeitsverlustes unbrauchbar, dagegen führt er mit Ätznatron zu ganz hervorragenden Resultaten. Der Sufitgehalt kann hier so weit herabgesetzt werden, dass er nur noch den Zweck einer Konservierung der Lösung erfüllt. Ich verwende folgende Lösungen:

    Lösung A:

    Man löse in 100 ml Wasser

    10 g

    Brenzkatechin

    2 g

    Natriumsulfit sicc.

    0,5 g

    Bromkalium

    Lösung B:

    Man löse in 100ml Wasser

    10g

    Ätznatron (Natriumhydroxid)

    0,5 g

    Bromkalium.

    Auch hier arbeitet man am besten mit zwei Dosen und mischt 250ml Wasser mit 20ml der Lösung A und für die zweite Dose 250ml Wasser mit 20ml der Lösung B. (Bzw. mit entsprechenden Mengen bei größeren Dosen). Der Film wird nacheinander –wie vorher beschrieben- zunächst in Verdünnung A, dann in Verdünnung B je 4 Minuten behandelt. Beide verdünnte Lösungen sind nach Gebrauch wegzuschütten. Die Weiterbehandlung erfolgt wie bekannt. Die beiden Stammlösungen halten mindestens etwa 3 Monate.

    Während also die zuerst angegebene Phenidon-Hydrochinon-Kombination immer wieder verwendet werden kann, d.h., mindestens für 10 Filme ohne Zeitverlängerung, hat die Rezeptur mit Brenzkatechin den Vorteil eines Einmalentwicklers: stets absolut gleiche Resultate.

    Vergleicht man die Ergebnisse beider Entwickler, so lässt sich zunächst sagen, dass beide Entwickler die Empfindlichkeit des Filmes voll ausnutzen. Der Phenidon-Entwickler ergibt graue, der Brenzkatechin-Entwickler bräunliche Negative. Das Korn ist bei beiden Entwicklern ganz außerordentlich fein, beim Phenidon-Entwickler um eine Kleinigkeit feiner. Die Konturenschärfe, die mit dem Brenzkatechin-Entwickler erreicht wird, ist allerdings kaum zu überbieten. Ich ziehe aus diesem Grunde diesen Entwickler vor und arbeite bei notwendiger Ausgleichsentwicklung nur noch damit. Der Entwickler ist übrigens sehr kostengünstig. Der Ansatz für einen Film kostet nicht mehr als etwa 10 Cent.

    6.5 Entwicklungsdaten-/ Zeiten

    Entwickler

    Film

    ASA effektiv

    Zeit in Min.

    Kipp-Rhythmus

    Kontrast,  Verdünnung

    Rodinal

    APX 100

    100

    13.30+5.00 in Selen 1+2

    60/30-3x

    N+2, 1+25

    Rodinal

    APX 100

    100

    13.00

    60/30-3x

    N+1, 1+25

    Rodinal

    APX 100

    64

    17.00

    60/30-3x

    Normal, 1+50

    Rodinal

    APX 100

    100

    34.00

    60/120-3x

    Normal, 1+100

    Rodinal

    APX 100

    64

    14.00

    60/60-3x

    N-0,5, 1+50

    Rodinal

    APX 100

    50

    13.30

    30/60-1x

    N-1,5, 1+50

    Rodinal

    APX 100

    40

    9.00+4.00 Stillstand

    30/60-1x

    N-2, 1+50

     

    Entwickler

    Film

    ASA effektiv

    Zeit in Min.

    Kipp-Rhythmus

    Verdünnung

    A49

    APX 100

    120

    11.00

    30/30-3x

    1+1

    A49

    TXP 320

    200

    12.00

    30/30-3x

    1+1

    A49

    X-Pan 125

    125

    Okt 30

    30/60-3x

    1+1

    A49

    TMX 100

    100

    13.30

    30/30-3x

    1+1

    A49

    TMY 400

    320

    13.00

    30/30-3x

    1+1

    A49

    FP4 plus

    125

    8.00

    30/30-3x

    Pur

     

    Entwickler

    Film

    ASA effektiv

    Zeit in Min.

    Kipp-Rhythmus

    Verdünnung

    D 76 

    APX 100 

    80 

    10.00 

    30/60-3x 

    1+1 

    D 76 

    X-Pan 125 

    80 

    8.00 

    30/60-3x 

    1+1 

    D 76 

    TXP 320 

    250 

    11.30 

    30/60-3x 

    1+1 

    D 76 

    FP4 

    80 

    11.00 

    30/60-3x 

    1+1 

    D 76 

    ACROS 

    64 

    9.00 

    30/60-3x 

    1+1 

     

    Entwickler

    Film

    ASA effektiv

    Zeit in Min.

    Kipp-Rhythmus

    Temp. / Verdünnung

    CG 512

    APX 100

    64

    12.00

    15/30-1x

    24°C 1+4

    CG 512

    APX 400

    125

    13.00

    15/30-1x

    24°C 1+4

    CG 512

    TXP 320

    160

    13.00

    15/30-1x

    24°C 1+4

    CG 512

    TX 400

    160

    13.00

    15/30-1x

    24°C 1+4

    CG 512

    X-Pan 125PX

    64

    10.00

    15/30-1x

    24°C 1+4 

    CG 512 

    FP4 plus 

    64 

    12.00 

    15/30-2x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    Fuji-ACROS 

    50 

    12.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    Fuji NP 400 

    200 

    11.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    Delta 100 

    50 

    12.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    Delta 400 

    200 

    15.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    Ilford HP5 

    200 

    14.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    PAN-F 

    25 

    12.00 

    15/30-2x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    TMX 100 

    50 

    12.00  

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    CG 512 

    TMY 400 

    200 

    12.00 

    15/30-1x 

    24°C 1+4 

    Kipprhytmuswerte bedeuten:

    1. Zahl: Dauer des permanenten Kippens zu Beginn der Entwicklung.

    2. Zahl: Kippintervall ,

    3. Zahl: Anzahl der Kippbewegungen.

    Alles jeweils in Sekunden. Alle Entwicklungsdauerzeiten beziehen sich auf eine "Normalentwicklung". Lediglich bei Rodinal ist eine Zonenentwicklung in der Spalte Verdünnung aufgeführt.

    6.6 Densitometerauswertungs-Datenblatt


    für Film:                                                                     Test-Datum:

    image013

    Grundschleier:                      Eingest. Empfindlichkeit:                     Entwickler:

    Verdünnung: Dose/ml.:                                              Ständige Bewegung Start:

    Kipprhytmus alle     ,   x kipp/dreh,                            Gesamtentwicklungszeit:

    Temperatur °C: 20, Fixierbad:                                              Ergebnis entspricht:


     

    6.7 Zeit-/Temperatur Umrechnung bei Abweichung von 20°C / Agitationsumrechnungsfaktoren

    Die nachstehenden Umrechnungs-Zeitfaktoren (siehe auch >>HIER<<) können weitgehend auf alle Negativmaterialien angewendet werden. Bei Flachkristallfilmen können diese minimal abweichen.

    Zeit/Temperatur
    bei 20°C

    bei 18°C

    bei 19°C

    bei 21°C

    bei 22°C

    bei 24°C

    100%

    +20%

    +10%

    - 10%

    -20%

    -30%

    Die nachfolgende Tabelle zeigt die Umrechnungsfaktoren bei unterschiedlicher Agitation.

    Entwicklungszeit bei
    30 Sek. Kipprhytmus

    Entwicklungszeit bei
    60 Sek. Kipprhytmus

    Entwicklungszeit bei
    Rotation

    Entwicklungszeit bei
    3 Sek. Kipprhytmus

    100%

    113%

    94%

    76%

    Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass die effektive Filmempfindlichkeit mit reduzierter Agitation = verlängerte Entwicklung, zunimmt. Die vorstehenden Umrechnungsfaktoren führen lediglich zu einer identischen Dichte in den Lichtern (Zone VIII).